Internationaler UNESCO-Projekttag „Grenzen überwinden“ am 29. April 2026

Grenzen begegnen uns überall – zwischen Ländern, Sprachen, Kulturen, Generationen oder auch in unseren eigenen Gedanken. Doch genauso vielfältig wie diese Grenzen sind auch die Möglichkeiten, sie zu überwinden. Der Internationale UNESCO-Projekttag lädt uns dazu ein, gemeinsam über Offenheit, Respekt, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis nachzudenken.

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule in zahlreichen Projekten und Aktionen kreativ mit diesem wichtigen Thema auseinander. Die einzelnen Klassenstufen gestalten dabei ganz unterschiedliche Beiträge oder nehmen Teil an Workshops und Projekten.  Jede Aktion zeigt auf ihre eigene Weise, wie Menschen miteinander Brücken bauen und Vorurteile abbauen können.

Der Projekttag bietet die Gelegenheit, neue Perspektiven kennenzulernen, gemeinsam Erfahrungen zu sammeln und ein Zeichen für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit zu setzen – Werte, für die die UNESCO weltweit steht. Wir freuen uns über diesen inspirierenden Tag voller Begegnungen, Ideen und gemeinsamer Erlebnisse.

Jahrgangsstufe 6

 

Im Projekt „Sport und Spiel – Selbstvertrauen und Teamgeist unbegrenzt!?“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv und theoretisch mit ihren eigenen Grenzen und Möglichkeiten auseinander.

In der ersten Einheit erleben sie in der Sporthalle bei verschiedenen Parcours- und Teamaufgaben, wie wichtig Vertrauen, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind. Dabei geht es darum, Herausforderungen gemeinsam zu meistern, Selbstvertrauen zu stärken und Teamgeist zu entwickeln.

In der zweiten Einheit werden im Klassenraum theoretische Grundlagen zum Thema „Grenzen überwinden und setzen“erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren dabei persönliche Grenzen, den respektvollen Umgang miteinander sowie die Bedeutung von Mut, Rücksichtnahme und Verantwortung im Alltag.

UNESCO-25
UNESCO-27
UNESCO-28
UNESCO-30
UNESCO-32
UNESCO-31

 

„Nix los im Dorf?“ – Engagement im Ehrenamt
Jahrgangsstufe 7

Unter dem Thema „Nix los im Dorf?“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, wie lebendig und vielfältig das Leben in unserer Gemeinde wirklich ist. Dabei stehen vor allem die Menschen im Mittelpunkt, die sich ehrenamtlich engagieren und das Dorfleben mit ihrem Einsatz bereichern. In persönlichen Begegnungen mit freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Vereinen, sozialen Einrichtungen oder der Nachbarschaft lernen die Kinder und Jugendlichen, wie wichtig Zusammenhalt, Verantwortung und Gemeinschaft für ein funktionierendes Dorfleben sind.

Die Schülerinnen und Schüler lernen Menschen kennen, die sich mit großem Engagement für andere einsetzen. In gemeinsamen Aktionen mit dem THW, der Feuerwehr, der Caritas, der Lebenshilfe, dem Seniorencafé und dem Kindergarten erleben sie unterschiedliche Bereiche ehrenamtlicher Arbeit hautnah. Ob bei praktischen Aktionen mit den „Gärtnern der Lebenshilfe“, Begegnungen mit Seniorinnen und Senioren oder gemeinsamem Spielen mit Kindern – die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Verantwortung und Gemeinschaft für unser Zusammenleben sind.

 

 

 

Von Zöllner und Schmugglern – Brennpunkt EUREGIO-Grenze
Jahrgangsstufe 8

Im Projekt „Grenzgeschichten – Deutschland und die Niederlande“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Leben an der deutsch-holländischen Grenze früher und heute. Dabei erfahren sie, welche Bedeutung Grenzen in vergangenen Zeiten hatten und wie sich das Zusammenleben der Menschen auf beiden Seiten entwickelt hat. Geschichten aus früherer Zeit zeigen, wie Grenzkontrollen, Handel und Begegnungen den Alltag geprägt haben. Gleichzeitig gibt die heutige Zusammenarbeit mit der Polizei einen Einblick in moderne Grenzarbeit, Sicherheit und das offene Miteinander in Europa. So wird deutlich, wie Grenzen überwunden und gleichzeitig verantwortungsvoll gestaltet werden können.

 

„Staatliche Grenzziehung – Wo bleibt der Mensch?“
Jahrgangsstufe 9

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen auseinander. Ausgehend von aktuellen Zahlen zur Migration im Jahr 2025 sowie einer Weltkarte der globalen Migrationsströme als stillen Impuls wird deutlich, wie viele Menschen ihre Heimat verlassen müssen oder nach neuen Perspektiven suchen. Dabei stehen nicht nur politische Grenzen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Frage nach Menschlichkeit, Verantwortung und dem Umgang mit Menschen auf der Suche nach Sicherheit und Zukunft.

 

Die Überwindung der innerdeutschen Grenze – Zeitzeugen im Gespräch
Jahrgangsstufe 10

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der deutschen Teilung und dem Leben in der DDR. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten dabei eindrucksvoll von ihren persönlichen Erfahrungen an der innerdeutschen Grenze und machen Geschichte unmittelbar erlebbar. Ergänzt wird das Projekt durch Einblicke in die Arbeit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sowie durch das Lehrspiel „Bürokratopoly“, das auf spielerische Weise den Alltag und die bürokratischen Herausforderungen in der DDR vermittelt. So wird deutlich, welche Bedeutung Freiheit, Demokratie und die Überwindung von Grenzen für das heutige Zusammenleben haben.